Hanne Weber

Stimmgruppe: Alt

Die Mezzosopranistin Hanne Weber stammt aus Nürnberg, ihr Gesangsstudium absolvierte sie jedoch an der Musikhochschule in Detmold und bei Karl-Heinz Jarius in Frankfurt am Main. Während ihrer Studienzeit in den Jahren 1987 bis 1992 war Hanne Weber im Bayreuther Festspielchor engagiert und wurde dort auch mit solistischen Aufgaben betraut. Daneben besuchte sie Meisterkurse bei der Sopranistin Arleen Augér und bei der Kammersängerin Astrid Varnay. An der Mailänder Scala stellte Hanne Weber im Rahmen eines Gesangswettbewerbes im lyrischen Fach als Finalistin ihr Können unter Beweis.

Im Chor des Bayerischen Rundfunks übernimmt Hanne Weber häufig Solopartien. Dabei beeindruckte sie sowohl in geistlicher Chormusik, etwa in Rossinis „Petite messe solennelle“, aber auch in dramatischen Kompositionen wie bei der konzertanten Aufführung von Engelbert Humperdincks Märchenoper „Königskinder“ unter Fabio Luisi. Ebenso wirkte sie als „Zigeunerin“ in Kálmáns Operette „Gräfin Mariza“ mit – neben namhaften Solisten wie Eva Marton und Herbert Lippert.

Das Repertoire von Hanne Weber reicht von Bach bis zur Moderne. So sang sie in Mendelssohns „Elias“ unter Wolfgang Sawallisch und übernahm einen Solopart in einer Aufführung von Richard Strauss‘ „Feuersnot“ unter Marcello Viotti. Zuletzt war Hanne Weber in Bachs „Weihnachtsoratorium“ unter Thomas Hengelbrock und im darauf folgenden Weihnachtskonzert mit Benjamin Brittens „A Ceremony of Carols“ zu hören.

Hanne Weber wurde 1993 festes Mitglied im Chor des Bayrischen Rundfunks.

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