Lorenz Fehenberger

Stimmgruppe: Tenor


Leidenschaft hat viele Stimmen.

Eine davon ist Lorenz Fehenberger. Er singt im Chor des Bayerischen Rundfunks.

Lesen Sie hier, was Lorenz Fehenberger beim Singen besonders bewegt und was ihm auch sonst wichtig ist. Die Fragen stellte Sopranistin Diana Fischer, von Kollegin zu Kollege.

Woher kommst Du?
Ich komme aus Bayern, bin in München geboren und in Gräfelfing aufgewachsen.

Seit wann bist Du im BR-Chor?
Seit Dezember 1988.

Was hat Dich dazu gebracht, den Beruf des Sängers zu ergreifen?
Mit Gesang habe ich erst im Alter von 23 Jahren begonnen. Ich bin von meinem Vater, Kammersänger Lorenz Fehenberger und von Nikolaus Hillebrand ausgebildet worden. Während des Gesangsstudiums am Richard-Strauss-Konservatorium habe ich beim BR vorgesungen, wurde zunächst im Konzertchor und dann 1990 für den Stammchor engagiert. Da bin ich dann in meinem Lieblingschor angekommen!

Was singst Du am liebsten? Hast Du ein Lieblingsstück?
Schubert-Lieder, Orff, Verdi und Puccini. Mein Lieblingslied von Schubert ist „Der Neugierige“.

Mit welchem Komponisten aus der Gegenwart oder Vergangenheit würdest Du Dich gerne einmal unterhalten?
Unter den Gegenwartskomponisten liegt mir Rupert Huber sehr am Herzen, er kommt aus Oberösterreich und ist bei Burghausen geboren, wo ich auch meine Frau kennengelernt habe. Schubert hat mich schon als Kind angesprochen, als mein Vater bei uns zuhause seine Lieder sang.

Was war Deine persönliche Sternstunde mit dem BR-Chor?
Als Leonard Bernstein in Waldsassen zu mir sagte: „You are my tenorino favorito“. Wie auch immer er es damals gemeint haben mag, es hat mich sehr gefreut.

Welches Musikstück würdest Du gerne einmal singen? Oder nochmals, weil es Dir so gut gefallen hat?
Das Verdi-Requiem als Tenor-Solist.

Dein Geheimtipp am Konzerttag für einen gelungenen Auftritt:
Bringe die Frauen auf deine Seite!

Hast du neben dem Singen noch weitere Leidenschaften?
Ich bin jetzt Großvater von Zwillingen geworden, Paul und Karl, da geht mir die Arbeit so schnell nicht aus!

Weitere Interviews lesen


 

Der lyrische Tenor Lorenz Fehenberger begann seine künstlerische Laufbahn nach Abschluss des Gesangstudiums am Münchner Konservatorium in der Gruppe für Alte Musik unter der Leitung von Martin Zöbeley. Zu seinen Lehrern zählten vor allem sein Vater, Kammersänger Lorenz Fehenberger, sowie Nikolaus Hillebrand.

Lorenz Fehenberger ist sein 1990 festes Mitglied des Chores des Bayerischen Rundfunks, wo er unter der Leitung von namhaften Dirigenten, wie etwa Lorin Maazel, Helmuth Rilling, Marcello Viotti, Wolfgang Sawallisch und Dennis Russell Davies, auch solistisch tätig war. Sein umfangreiches Repertoire erstreckt sich unter anderem auf Mozart („Die Zauberflöte“, Requiem), Bach (Passionen, h-Moll-Messe, „Weihnachtsoratorium“), Händel, Mendelssohn sowie Bruckner (Te Deum, Requiem), aber auch auf den Schwan aus der „Carmina burana“ oder den Erzähler aus dem „Mond“ von Carl Orff.

Der Kritiker Adolf Gottwald beschreibt seine Stimme als „Glücksfall, deren Timbre geradezu prädestiniert für den Evangelisten ist“.

zur Übersicht

Wir verwenden Cookies, um die Nutzung dieser Website zu ermöglichen und zu verbessern. Wenn Sie die Seite weiter verwenden, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Okay