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Yannick Nézet-Séguin dirigiert Poulenc, Schostakowitsch, Strawinsky

Donnerstag, 28.06.2018
München, Herkulessaal der Residenz

Tickets online

Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks / 4. Abo C
Beginn: 20.00 Uhr | Konzerteinführung: 18.45 Uhr

Igor Strawinsky
Chant funèbre

op. 5

Francis Poulenc
Litanies à la Vierge Noire

für Frauenchor und Streicher

Dmitrij Schostakowitsch
Symphonie Nr. 13

für Bass, Männerchor und Orchester b-Moll, op. 113 (Babi Yar)
Mikhail Petrenko   Bass

Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Yannick Nézet-Séguin

Mit einem ungemein eindringlichen Programm kehrt der kanadische Pultstar Yannick Nézet-Séguin zu Symphonieorchester und Chordes Bayerischen Rundfunks zurück. Hauptwerk ist die selten aufgeführte 13. Symphonie „Babij Jar“ von Dmitrij Schostakowitsch. Dieser hatte sich zunächst von dem gleichnamigen Gedicht Jewgenij Jewtuschenkos anregen lassen, das an das barbarische Massaker zehntausender ukrainischer Juden durch die deutsche Wehrmacht 1941 in der Schlucht Babij Jar bei Kiew gemahnt – und zugleich den russischen Antisemitismus anprangert, der zur Verleugnung des beispiellosen Pogroms führte. Mit vier weiteren Gedichten Jewtuschenkos weitete Schostakowitsch „Babij Jar“ zu einer monumentalen Vokalsymphonie über die Leiden und den Überlebenswitz des sowjetischen Volkes.

Die Frauenriege des BR-Chores ist der Protagonist in Francis Poulencs „Litanies à la Vierge Noire“, einem schlichten Mariengebet, zu dem der Komponist 1936 durch eine Wallfahrt zur berühmten Schwarzen Madonna von Rocamadour inspiriert wurde.

Und mit einem instrumentalen „Trauergesang“ leitet Yannick Nézet-Séguin sein bewegendes Konzert ein: mit dem erst kürzlich wiederentdeckten Jugendwerk von Igor Strawinsky, das über hundert Jahre als verschollen galt. Dieser spätromantische „Chant funèbre“, 1908 zum Gedenken an seinen Lehrer Rimskij-Korsakow geschrieben, klingt nach dem verehrten Mentor – aber vor allem nach Richard Wagner.

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