Howard Arman

Künstlerischer Leiter des BR-Chores

Howard Arman (Foto: Astrid Ackermann)

Vielseitigkeit gehört zu den wichtigsten musikalischen Anliegen des in London geborenen Dirigenten, Chorleiters und Komponisten Howard Arman, der seit Beginn der Saison Künstlerischer Leiter des BR-Chores ist. So profiliert er sich in allen Epochen, Genres und Darbietungsformen der klassischen Musik: vom historisch informierten Barockkonzert über Chorsymphonik und Oper bis hin zu Jazzprogrammen und breitenwirksamen, selbst moderierten Mitsingkonzerten. Außerdem hat Howard Arman seit vielen Jahren die Professur für Orchesterleitung an der Hochschule Luzern – Musik inne.

Howard Arman ließ sich am Trinity College of Music in London ausbilden, bevor er zunächst mit renommierten englischen Ensembles kooperierte und schon bald seinen Wirkungskreis auf Europa und Israel ausweitete. In Deutschland arbeitete er mit den Chören des NDR, des SWR und des RIAS Berlin zusammen. Längerfristige künstlerische Bindungen ging er von 1983 bis 2000 beim Salzburger Bachchor sowie von 1998 bis 2013 als Künstlerischer Leiter des MDR Rundfunkchores Leipzig ein. Bereits 1991 trat Howard Arman erstmals im Wiener Musikverein und 1995 bei der Eröffnung der Salzburger Festspiele in Erscheinung. Neben seinem internationalen Wirken als Chordirigent leitete er viel beachtete Produktionen an Opernhäusern in Deutschland, Österreich, Italien und in der Schweiz.

Für die Neuformierung des Händel-Festspielorchesters anlässlich der Inszenierung von Orlando wurde Howard Arman 1996 mit dem Händel-Preis geehrt. Von 2011 bis Sommer 2016 war er Musikdirektor des Luzerner Theaters, wo er u. a. Purcells „Dido and Aeneas“, Mozarts „Le nozze di Figaro“ und Händels „Hercules“ ebenso wie das Tanztheater „Metamorphosen“ (mit eigenen Kompositionen) und die Uraufführung von Johannes Maria Stauds „Die Antilope“ leitete.

Beim BR-Chor war Howard Arman seit 2002 immer wieder zu Gast und präsentierte u.a. Händels „Funeral Anthem for Queen Caroline“, Purcells „Ode on St Cecilia’s Day 1692“ sowie mehrfach das Mitsingkonzert cOHRwürmer. Als Künstlerischer Leiter des Chores gestaltete er „Christmas Classics“ und setzte Händels selten gespieltes „Occasional Oratorio“ ebenso aufs Programm wie die berühmten Bach-Motetten.

Seine umfangreiche Diskographie enthält etwa die mit dem ECHO Klassik prämierten Einspielungen von Rachmaninows Chorwerk „Das große Abend- und Morgenlob“ sowie Grauns „Der Tod Jesu“. Zu den CDs mit Howard Arman und dem BR-Chor gehören Aufnahmen mit Händels „Occasional Oratorio“, Mendelssohn-Psalmen sowie die Weihnachtsprogramme „Christmas Surprises“ und „Joy to the World“.

Biografie Howard Arman (PDF-Download)

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