Konzert
Sendung
Jul
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
Aug
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
Sept
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
Okt
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
Nov
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
Dez
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
Jan
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
Feb
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
Mär
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
Apr
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
Mai
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
Jun
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
Jul
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
Aug
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
Sept
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
Okt
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
Nov
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
Dez
1
2
3
4
5
6
7
8

Herbert Blomstedt dirigiert Grieg, Mozart, Schubert – Konzert ohne Live-Publikum

Freitag, 18.12.2020
München, Herkulessaal der Residenz

2. Abonnementkonzert S des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks

Edvard Grieg
Vier Psalmen

op. 74 Nr. 1: „Hvad est du dog skjön“
Christian Immler, Baritonsolo
op. 74 Nr. 4: „I Himmelen“
Tilman Lichdi, Tenorsolo

Wolfgang Amadeus Mozart
Exsultate, jubilate

Motette für Sopran und Orchester, KV 165
Julia Lezhneva, Sopran

Franz Schubert
Symphonie Nr. 8

C-Dur, D 944 „Große C-Dur-Symphonie“

Julia Lezhneva Sopran
Tilman Lichdi Tenor
Christian Immler Bariton

Chor des Bayerischen Rundfunks

Julia Selina Blank Einstudierung

Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks

Herbert Blomstedt

Leitung

WERKEINFÜHRUNG: Grieg, Vier Psalmen

Sie sind so schön, diese Melodien!
Volkslied und Moderne in Edvard Griegs Vier Psalmen. Von Judith Kaufmann

Edvard Grieg: 15. Juni 1843 in Bergen (Norwegen) – 4. September 1907 in Bergen. Vier Psalmen, Entstehungsjahr: 1906, Widmung: J.A.B. Christie, einem Pfarrer, dem sich Grieg in Glaubensfragen anvertraute. Uraufführung: nicht bekannt.

Es sind nicht Psalmen des Alten Testamentes, sondern Hymnen skandinavischer Autoren, die Edvard Grieg seinen Vier Psalmen für Solo-Stimme und gemischten Chor op. 74 zu Grunde gelegt hat. Vertraut man dem Zeugnis seiner Frau Nina, dann hat bei der Vertonung der geistlichen Dichtungen Religiosität kaum eine Rolle gespielt. Wie stark Grieg hingegen die Volksmusik seiner Heimat inspirierte, belegt ein Tagebucheintrag vom 15. September 1906: „Vollendete 3 Psalmen für gemischten Chor und Soli, freie Bearbeitungen nach Lindemans norwegischen Volksliedern. Sie sind so schön, diese Melodien, dass sie es verdient haben, in einem künstlerischen Gewand erhalten zu bleiben.“

Bereits mehrfach hatte sich Grieg bei seinem Landsmann Ludvig Mathias Lindeman bedient, der unzählige Volkslieder gesammelt und Mitte des 19. Jahrhunderts unter dem Titel „Ältere und neuere norwegische Gebirgsmelodien“ herausgegeben hatte. Obwohl mit kirchlichen Texten kombiniert, sind drei der ausgewählten Melodien typische Volkslieder. Nur die leicht ornamentierte Weise zu „Jesus Kristus er opfaren“ („Jesus Christ ist aufgefahren“, Nr. 3) mit ihren kirchentonalen Wendungen erinnert an den liturgischen Gesang eines Kantors.

Der melancholische, bisweilen wehmütige, dann auch wieder frische Tonfall nordischer Folklore durchzieht Griegs Vier Psalmen, die auch in der Mehrstimmigkeit stark von volksliedhaften Elementen geprägt sind: kurze Phrasen, eingängige Motive, strophische Form, überwiegend akkordischer Satz und Gebrauch einfacher Begleitmodelle wie Bordun oder Ostinato. Mit geschmeidiger Tempogestaltung, expressiver Dynamik und gelegentlichen ekstatischen Ausbrüchen gehen die Chöre allerdings weit über anspruchslose Volksliedsätze hinaus. Vor allem dort, wo der Komponist von der einfachen Strophenform abweicht und freie Episoden ergänzt, kommen auch polyphone Techniken zum Einsatz, öffnet sich die schlichte Harmonisierung zu farbigen, dissonanzreichen Klangfolgen, die bis an die Grenzen der Funktionsharmonik vorstoßen.

Meditativ, wie der Gesang einer orthodoxen Liturgie, ist „Jesus Christ ist aufgefahren“ (Nr. 3) in Musik gesetzt. Immer wieder antwortet die Gemeinde (Chor) auf die einstimmige Rezitation des Vorsängers (Bariton). Diese Struktur und die teils archaischen Klangfolgen passen zur Gestalt des Textes, den der dänische Dichter Hans Thomissøn (1532–1573) wie eine mittelalterliche „Leise“ geformt hat, bei der jede Strophe mit dem Ruf „Kyrie eleison!“ schließt. Hierzu bildet „Guds Søn har gjort mig fri“ („Mein Jesus macht mich frei“, Nr. 2) mit seinen affirmativen Sprüngen und einem lebhaften Tempo einen deutlichen Kontrast. Die Verse mit ihren Anklängen an die typisch barocke Vanitas-Thematik zeigen ihren Schöpfer Hans Adolph Brorson (1694–1764) als ein Kind seiner Zeit. Im Mittelteil überträgt Grieg die kraftvolle Melodie in B-Dur dem Solisten und grundiert sie erstaunlicherweise mit einem Satz für vier Männerstimmen in b-Moll. Die daraus resultierende instabile Harmonik erzeugt ungeheure Spannung und symbolisiert einen Zwiespalt zwischen Gott und Welt, der sich erst in der Wiederholung des Anfangs und einer abschließenden Coda löst. Diese letzten Takte heben den Begriff »frei« in dreifachem Fortissimo noch einmal plakativ hervor.

Zusammen mit der Leichenpredigt auf seine Ehefrau hat Laurentius Laurinus (1573–1655) unter dem Titel „Im Himmelreich“ (Nr. 4) seine Vision des Paradieses veröffentlicht. Der populäre Text hat sich in schwedischen Gesangbüchern bis in die heutige Zeit erhalten. Helles H-Dur und ein weich schwingendes Sechs-Achtel-Metrum verleihen der Vertonung Griegs einen positiven und friedvollen Ausdruck. Ähnlich einem Klavierlied steht der Solist im Vordergrund, wird hier jedoch vom Chor a cappella begleitet. Bemerkenswert ist wiederum die spätromantische Harmonik, die die schlichte Melodie auf überraschende Weise aus- und umdeutet.

„Hvad est du dog skjøn“ („Wie bist du doch schön“, Nr. 1), ebenfalls aus der Feder des dänischen Bischofs Brorson, besingt den Sohn Gottes mit poetischen Worten des Hohen Liedes. Im Schlussteil, der die erste Textstrophe wiederholt, setzt Grieg mit der Wendung nach Dur und starken dynamischen Ausschlägen eindringliche emotionale Akzente.

„Diese kleinen Arbeiten sind das einzige, was mir meine elende Gesundheit im Laufe der Sommermonate ermöglicht hat. Dieses Gefühl: ,Ich könnte, aber ich kann nicht‘ ist zum Verzweifeln. Vergebens kämpfe ich gegen die Übermacht und werde wohl nun bald ganz aufgeben.“ Nach dem Tagebucheintrag vom September 1906 konnte Grieg gegen Ende des Jahres noch den letzten Psalm vollenden, doch die „Fire Salmer“ blieben seine letzte Komposition. Das Erscheinen der Erstausgabe im September 1907 hat der Komponist nicht mehr erlebt. Griegs Ruf als der bedeutendste Komponist Norwegens beruht auf einer kleinen Auswahl seiner Werke, insbesondere dem Klavierkonzert, den Peer-Gynt-Suiten, einigen Klavierstücken und Liedern. Seine Arbeiten für Chor werden dagegen bis heute wenig beachtet. Dabei ist sein Schwanengesang zu seinen besten und auch modernsten Kompositionen zu zählen. Er zeigt (noch einmal) Griegs intensive Auseinandersetzung mit der Volksmusik Norwegens, weist aber vor allem durch eine avancierte Harmonik über einen reinen Personal- oder Nationalstil hinaus in die Zukunft. In ihrer eigenwilligen Kombination folkloristischer Stilelemente mit einem ausgesprochen farbigen und ausdrucksstarken Satz sind die Fire Salmer eines der eindrucksvollsten geistlichen Chorwerke der Spätromantik.

INTERPRETEN

Nobel, charmant, uneitel, bescheiden – im Zusammenleben von Menschen mögen solche Eigenschaften eine große Rolle spielen und geschätzt werden. Für Ausnahmeerscheinungen wie Dirigenten sind sie eher untypisch. Aber wie auch immer die Vorstellung sein mag, die sich die Öffentlichkeit von Dirigenten macht, Herbert Blomstedt bildet darin eine Ausnahme, gerade weil er jene Eigenschaften besitzt, die man so wenig auf den Nenner eines dirigentischen Herrschaftsanspruchs bringen kann. Dass er in vielerlei Hinsicht die gängigen Klischeevorstellungen widerlegt, sollte freilich nicht zu der Annahme verleiten, dieser Künstler verfüge nicht über Durchsetzungskraft für seine klar gesteckten musikalischen Ziele. Wer einmal die Konzentration auf das Wesentliche der Musik, die Präzision in der Formulierung musikalischer Sachverhalte, wie sie aus der Partitur aufscheinen, die Hartnäckigkeit in der Durchsetzung einer ästhetischen Anschauung in den Proben von Herbert Blomstedt erleben konnte, der wird wohl erstaunt gewesen sein, wie wenig es dazu despotischer Maßnahmen bedurfte. Im Grunde vertrat Herbert Blomstedt schon immer jenen Künstlertyp, dessen fachliche Kompetenz wie natürliche Autorität allen äußerlichen Nachdruck überflüssig macht. Sein Wirken als Dirigent ist untrennbar verknüpft mit seinem religiösen und menschlichen Ethos, entsprechend verbinden sich in seinen Interpretationen große Partiturgenauigkeit und analytische Präzision mit einer Beseeltheit, die die Musik zu pulsierendem Leben erweckt. So hat er sich in den mehr als 60 Jahren seiner Karriere den uneingeschränkten Respekt der musikalischen Welt erworben.

In den USA als Sohn schwedischer Eltern geboren und in Uppsala, New York, Darmstadt und Basel ausgebildet, gab Herbert Blomstedt 1954 sein Debüt als Dirigent mit dem Stockholmer Philharmonischen Orchester. Es folgten Positionen als Chefdirigent bei den Osloer Philharmonikern, beim Dänischen Nationalen Symphonieorchester, beim Schwedischen Radio-Sinfonieorchester und bei der Staatskapelle Dresden. Anschließend wirkte er als Music Director des San Francisco Symphony Orchestra, als Chefdirigent des NDR Sinfonieorchesters sowie als Gewandhauskapellmeister in Leipzig. Seine ehemaligen Orchester in San Francisco, Leipzig, Kopenhagen, Stockholm und Dresden ernannten ihn ebenso zum Ehrendirigenten wie die Bamberger Symphoniker und das NHK Symphony Orchestra Tokyo. Herbert Blomstedt ist Mitglied der Königlich-Schwedischen Musikakademie, mehrfacher Ehrendoktor und Träger des Großen Verdienstkreuzes der Bundesrepublik Deutschland. Mit über 90 Jahren steht er nach wie vor mit enormer geistiger und körperlicher Präsenz, voller Elan und künstlerischem Tatendrang am Pult aller führenden internationalen Orchester.


„Ein zum ,Evangelist‘ wie geborener und begnadeter Tenor“: Tilman Lichdi gilt längst als Spezialist für Bach, Barock und Liedgesang – und ist gefragt bei Dirigenten wie Ton Koopman, Thomas Hengelbrock, Kent Nagano und Teodor Currentzis sowie bei internationalen Spitzenorchestern wie dem Chicago Symphony Orchestra, Concerto Köln und dem New York Philharmonic Orchestra. Erst nach einem vierjährigen Trompetenstudium entschied sich Tilman Lichdi zu einer Gesangsausbildung (u. a. bei Charlotte Lehmann), die er mit Auszeichnung abschloss. Tilman Lichdi war acht Jahre lang als festes Ensemblemitglied am Staatstheater Nürnberg in den großen Rollen seines Fachs zu hören. Inzwischen gastiert er weltweit u.a. mit Solopartien aus Bachs „Johannes-“ und „Matthäus-Passion“ in Dresden und Paris unter der Leitung von Ton Koopman. Mit der „Matthäus-Passion“ wollen Tilman Lichdi und Ton Koopman sowie das Amsterdam Baroque Orchestre & Choir zu Ostern 2021 eine Europatournee unternehmen. Außerdem hat der Liedsänger Tilman Lichdi neben anderen Veröffentlichungen Schuberts „Winterreise“ und „Die schöne Müllerin“ in einer bemerkenswerten Bearbeitung für Gesang und Gitarre auf CD eingespielt. In den letzten Monaten – den Zeitverhältnissen angepasst – entwickelte der Sänger, der leidenschaftlich gerne auch unterrichtet, den Video-Onlinekurs leicht-singen.de. Tilman Lichdi ist Träger des Bayerischen Kunstförderpreises 2012 im Bereich Darstellende Kunst.


Christian Immler begann seine musikalische Laufbahn im Tölzer Knabenchor, studierte später Gesang in München und Frankfurt und schloss seine Ausbildung an der Londoner Guildhall School bei Rudolf Piernay ab. 2001 wurde er mit dem Ersten Preis des Concours Nadia et Lili Boulanger in Paris ausgezeichnet. Sowohl im Konzert- als auch im Opernfach hat sich der deutsche Bariton großes internationales Renommee erworben. Er singt unter namhaften Dirigenten wie Marc Minkowski, Philippe Herreweghe, Jordi Savall, Andrew Parrott, Giovanni Antonini, Daniel Harding und Lothar Zagrosek. Unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt trat er mit Bachs „Matthäus-Passion“ im Wiener Musikverein auf und war an der Seite von Philippe Jaroussky in Steffanis Niobe zu erleben. Auch wenn Barock und Klassik die wichtigste Konstante seines Repertoires bilden, hat Christian Immler sein künstlerisches Spektrum immer mehr erweitert. Orchesterlieder von Mahler, Brahms’ „Deutsches Requiem“ sowie Werke von Mendelssohn, Schostakowitsch und Krenek stehen ebenso in seinem Kalender wie Auftritte an internationalen Opernhäusern wie der Opéra Comique Paris oder dem Teatro Colón in Buenos Aires. Als leidenschaftlicher Liedsänger gastiert er u. a. in der Londoner Wigmore Hall, der Tonhalle Zürich und im Salzburger Mozarteum.


Die russische Sopranistin Julia Lezhneva wurde im Januar 2020 in der Süddeutschen Zeitung als „Wundersopranistin“ bezeichnet, so sehr beeindruckte sie bei der Salzburger Mozartwoche 2020. Auf der russischen Insel Sachalin in eine Geophysiker-Familie hineingeboren, erhielt sie bereits im Alter von fünf Jahren Klavier- und Gesangsunterricht. Später studierte sie am Moskauer Konservatorium. Bereits mit 17 Jahren gewann sie den Internationalen Elena Obraztsova Wettbewerb und erlangte erstmals internationale Aufmerksamkeit. Ein Jahr später eröffnete sie an der Seite von Juan Diego Flórez das Rossini Opernfestival in Pesaro, und 2009 war sie die jüngste Gewinnerin des Pariser Opernwettbewerbs. Prägende Lehrer waren u. a. Dennis O’Neill, Yvonne Kenny und Thomas Quasthoff. In den vergangenen zehn Jahren hat sich Julia Lezhneva ein umfangreiches Repertoire an Opernrollen, Liedern und Konzertpartien erarbeitet. Mit ihrer „engelsgleichen Stimme“ (The New York Times) und ihrer „makellosen Technik“ (The Guardian) erobert sie sich Schritt für Schritt alle wichtigen Podien und Bühnen der Welt, zuletzt war sie bei den Berliner Philharmonikern, der Mozartwoche Salzburg, beim Musikverein Wien, im Théâtre des Champs-Élysées in Paris und beim Kammerorchester Basel zu hören.

Ihr Konzertrepertoire umfasst Werke wie Bachs Weihnachtsoratorium, Händels Messiah und La Resurrezione, Vivaldis Oratorium Juditha triumphans, Haydns Schöpfung und Mahlers Vierte Symphonie. Für das Jahr 2021 wurde sie bereits für zahlreiche Opernpartien engagiert: als Poppea in Händels Agrippina, Angelica in Vivaldis Orlando furioso, Galatea in Porporas Polifemo, Susanna und Barberina in Mozarts Le nozze di Figaro. In ihren Liederabenden widmet sich Julia Lezhneva besonders dem russischen, englischen und deutschen Kunstlied, zuletzt trat sie 2019 als Artist in Residence mit einem Recital beim Kissinger Sommer auf. Sie ist inzwischen Exklusivkünstlerin bei der DECCA. Zu ihren Veröffentlichungen zählen u.a. Arien von Carl Heinrich Graun mit Concerto Köln, für diese Aufnahme erhielt sie den Opus Klassik 2018, weiter sind u.a. ihr Debütalbum Alleluja und Händel-Arien mit Il Giardino Armonico, Vivaldis Gloria, Porporas Germanico in Germania und Pergolesis Stabat mater erhältlich.


Mehr zum BRSO 

Mehr zum BR-Chor

×

Unsere Seite verwendet Cookies, um Inhalte individuell darzustellen und die Reichweite zu messen. Wir binden Elemente von Drittanbietern wie Facebook und Youtube ein. Details finden Sie in der Datenschutzerklärung.

OK