Uraufführungen

mit dem Chor des Bayerischen Rundfunks

Arvo Pärt und der Chor des Bayerischen Rundfunks bei den Salzburger Festspielen, 2019 (Foto: Salzburger Festspiele / Marco Borrelli)

Arvo Pärt und der Chor des Bayerischen Rundfunks bei  den Salzburger Festspielen, 2019

Am Anfang war – Vokalpolyphonie. Mit der Aufführung der Bearbeitung eines mittelalterlichen Organums für Stimmen und Instrumente durch den Musikwissenschaftler Rudolf von Ficker betrat der Chor des Bayerischen Rundfunks das Feld der Präsentation von Neuheiten.

Neue Musik, das war in den Nachkriegsjahren bevorzugt Instrumentalmusik, die durch elektronische Klangerzeugung ergänzt wurde. Das Komponieren von Chormusik, so muss aus heutiger Sicht festgestellt werden, stand damals nicht hoch im Kurs. Dementsprechend wenig Uraufführungen hat der Chor in seinen ersten Jahrzehnten vorzuweisen.

musica viva

Dies änderte sich aber spätestens in den 1980er Jahren grundlegend. Schon bald war der BR-Chor mit dabei, wenn die ganz Großen ihre Werke beim Bayerischen Rundfunk, speziell in der musica viva, aus der Taufe gehoben haben.

Arvo Pärt

Zu den Sternstunden gehört dabei sicherlich die Uraufführung von Passio im Jahr 1982 des damals noch relativ unbekannten Arvo Pärt. In der musica viva (mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks) und in den eigenen Abonnementkonzerten profiliert sich der Chor regelmäßig mit Uraufführungen. Dabei werden auch Kompositionsaufträge des Chor-Freundeskreises präsentiert.

Hinweise zur Liste der Uraufführungen
Uraufführungen ab 2015
Uraufführungen 2010 bis 2014
Uraufführungen 2000 bis 2009
Uraufführungen 1950 bis 1999
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