Startseite CDs und DVDs Rachmaninow – Die Glocken / Mariss Jansons dirigiert

Rachmaninow – Die Glocken / Mariss Jansons dirigiert

CD: Sergey Rachmaninow "The Bells"; Mariss Jansons © BR-KLASSIK Label

Erleben Sie die beiden bedeutendsten symphonischen Dichtungen Rachmaninows: »Die Glocken« (»Kolokola«) nach einem Gedicht von Edgar Allan Poe für Soli, Chor und Orchester von 1913 sowie die drei »Symphonischen Tänze« op. 45 von 1940 – das letzte vollendete Werk des 1943 verstorbenen Komponisten.

Nominiert für den Grammy 2019 (Best Choral Performance)!
Das britische »Gramophone Magazine« und französische Magazin »Diapason d’Or« zeichneten die Aufnahme im April 2018 aus.

Jetzt online bestellen & reinhören

Sergej Rachmanino

Die Glocken (Kolokola)

für Soli, Chor und Orchester, op. 35

 

Sergej Rachmaninow

Symphonische Tänze

für großes Orchester, op. 45

 

Tatiana Pavlovskaya Sopran
Oleg Dolgov Tenor
Alexey Markov Bariton
Chor des Bayerischen Rundfunks
Peter Dijkstra Einstudierung
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Mariss Jansons
Dirigent

 

CD, BR-KLASSIK, 900154

Rachmaninow beeindruckte die von Konstantin Balmont geschaffene freie Nachdichtung von Poes Gedicht »The Bells« ungemein: Glocken haben für jeden Russen einen besonderen Stellenwert, da sich ihre Kathedralen durch das prachtvolle Zusammenspiel der Kirchenglocken auszeichnen – ein Hörerlebnis, das auch auf Rachmaninow nachhaltigen Eindruck machte. In den vier Strophen des Gedichts werden die Klänge von Schlitten-, Hochzeits-, Feuer- und Totenglocken bildreich dargestellt. Die vier Sätze der monumentalsten Tondichtung Rachmaninows bringen die jeweiligen höchst unterschiedlichen Stimmungen meisterhaft zum Klingen.

Die Symphonischen Tänze für großes Orchester entstanden 1940 auf Long Island. Der erste Satz enthält ein Zitat aus seiner (erfolglosen) ersten Symphonie; der zweite soll die Jahre zwischen der Jahrhundertwende und der Russischen Revolution behandeln; der dritte verbindet das »Dies irae« (symbolisch für den Tod) mit dem »Halleluja« der orthodoxen Liturgie (für die Auferstehung). Der hoffnungsvolle Lobgesang triumphiert in den letzten von Rachmaninow geschaffenen Takten über das Jüngste Gericht – vielleicht eine Vorahnung seines nahen Todes.

Mitschnitte von Münchner Konzerten in lebendiger Live-Atmosphäre

Die beiden Meisterwerke, die Rachmaninow als seine besten Kompositionen verstand, wurden in Münchener Konzerten im Herkulessaal der Residenz im Januar 2016 (Die Glocken) und im Januar 2017 (Symphonische Tänze) aufgezeichnet – herausragende Interpretationen von bedeutenden Kompositionen des symphonischen Repertoires des frühen 20. Jahrhunderts unter Leitung von Mariss Jansons.

×