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Pärt – Poulenc – Strawinsky

Drei großartige Chor- und Orchesterwerke des 20. Jahrhunderts werden von BR-KLASSIK auf CD veröffentlicht: Arvo Pärts „Berliner Messe“ für Chor und Streichorchester von 1990, Francis Poulencs „Stabat mater“ für Sopran, gemischten Chor und Orchester von 1950 sowie Igor Strawinskys „Psalmensymphonie” für Chor und Orchester von 1930. Mit der Sopranistin Genia Kühmeier und dem grandiosen Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Mariss Jansons.

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Arvo Pärt
Berliner Messe 

für Chor und Streichorchester

Francis Poulenc
Stabat mater

für Sopran, Chor und Orchester, FP 148
Genia Kühmeier, Sopran

Igor Strawinsky
Psalmensymphonie

für Chor und Orchester

Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Mariss Jansons

Leitung

CD, BR-KLASSIK 900201 I Spielzeit: 78:05 Min.

Pärts „Berliner Messe“  Seine „Berliner Messe” schuf der estnische Komponist Arvo Pärt als Auftragsarbeit für den 90. Deutschen Katholikentag in Berlin; sie wurde am 24. Mai 1990 zu Christi Himmelfahrt in ihrer ersten Fassung für vier gemischte Solostimmen und Orgel vom Vokalensemble Theatre of Voices unter Paul Hillier in der Berliner St.-Hedwigs-Kathedrale uraufgeführt. 1997 revidierte Pärt seine katholische Messe für Chor und Streichorchester. Die Musik nutzt durchgehend den sogenannten „Tintinnabuli”-Stil, das Markenzeichen des Komponisten; in jedem Satz wird er auf fantasievoll abweichende Weise ausgeführt.

Poulencs „Stabat mater“  Der französische Komponist Francis Poulenc schrieb sein „Stabat mater” als Reaktion auf den unerwarteten Tod seines Freundes, des Künstlers Christian Bérard; ursprünglich hatte er ein Requiem schaffen wollen – nach seiner Rückkehr vom Besuch der schwarzen Madonna von Rocamadour, wo er zum katholischen Glauben gefunden hatte, wählte er die mittelalterliche Dichtung als Vorlage. Seine geistlichen Werke aus jenen Jahren werden als seine wichtigsten Kompositionen verstanden. Das sich aus zwölf kurzen Sätzen zusammensetzende „Stabat mater” erlebte seine Uraufführung am 13. Juni 1951 beim Strasbourg Festival und eroberte sich rasch einen vorderen Platz im internationalen Chorrepertoire.

Strawinskys „Psalmensymphonie“  Bei Igor Strawinskys bekannter „Psalmensymphonie“ (original frz. „Symphonie de Psaumes“) handelt es sich um ein dreisätziges symphonisches Werk für Chor und Orchester. Es entstand 1930 als Auftragskomposition für das Boston Symphony Orchestra, wurde am 13. Dezember 1930 jedoch von der Société Philharmonique de Bruxelles unter Ernest Ansermet uraufgeführt. Nur wenige Tage später – am 19. Dezember – folgte die US-amerikanische Erstaufführung durch das Boston Symphony Orchestra unter Serge Koussevitzky. Strawinsky selbst leitete im Februar 1931 die erste Schallplattenaufnahme. Die ungewöhnliche Orchesterbesetzung mit starkem Holz und Blech, Schlaginstrumenten und zwei Klavieren – daneben aber nur den Streichbässen (Violoncelli, Kontrabässe) verleihen dem Werk seinen unverwechselbaren Klang.

Die CD-Edition  Die Aufnahmen wurden bei Münchner Konzerten live mitgeschnitten: Pärts „Berliner Messe“ am 2. und 3. Juni 2005, Poulencs „Stabat mater“ am 8. und 9. November 2007 sowie Strawinskys „Psalmensymphonie“ am 5. und 6. März 2009. Die Konzerte beeindruckten das Münchner Publikum ebenso, wie die Fachpresse. Die Sopranistin Genia Kühmeier, der Chor des Bayerischen Rundfunks und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks – zwei Klangkörper von unbestrittener Weltklasse! – unter der Leitung von Mariss Jansons bürgen für höchsten Hörgenuss.

 


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