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Mozart – Messe in c-Moll, KV 427 (mit Werkeinführung)

Mozarts unvollendete Messe in c-Moll von 1782 gilt als eine der herausragenden Messvertonungen der Musikgeschichte. Die CD präsentiert die Ersteinspielung einer neu herausgegebenen Rekonstruktion. Eine CD mit Werkeinführung aus der Reihe BR-KLASSIK WISSEN – Wege zur Musik.
rbb kulturradio: „Großartig. Eine absolute Empfehlung!“
concerti.de: Vier Sterne. „... klangfarbenfreudig interpretiert von einem bestens disponierten Ensemble.“

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Wolfgang Amadeus Mozart
Messe in c-Moll, KV 427
Mit einer Werkeinführung von Markus Vanhoefer

Christina Landshamer Sopran
Anke Vondung Mezzosopran
Steve Davislim Tenor
Tobias Berndt Bariton
Chor des Bayerischen Rundfunks
Akademie für Alte Musik Berlin
Howard Arman Leitung

2 CDs, BR-KLASSIK 900917
Booklet: Deutsch / Englisch
Total time: 73:10


Zur Neu-Edition von Clemens Kemme: Mozarts Messe in c-Moll von 1782 wird – obwohl unvollendet – als eine der herausragenden Messvertonungen der Musikgeschichte verstanden. Der früheste Versuch einer Rekonstruktion stammt von 1901, weitere folgten 1956 und ab den 1980er-Jahren, nachdem alle überlieferten Quellen zur Verfügung standen. Die im Frühjahr 2018 fertiggestellte Rekonstruktion bzw. Vervollständigung der Messe durch Clemens Kemme beschränkt sich auf die originalen Quellen und vermeidet willkürliche Hinzufügungen. Die vorliegende CD präsentiert die Ersteinspielung der in der Fachwelt gelobten Rekonstruktion. Zusammen mit der Werkeinführung wird eine Auseinandersetzung mit dem Meisterwerk unter neuen Blickwinkeln ermöglicht.

Zum Werk: Mozart begann im Sommer 1782 in Wien offenbar ohne jeden Auftrag, eine neue Messe zu schreiben. Am 4. August 1782 heiratete er Constanze Mozart, und aus seinen Briefen geht hervor, dass er „in seinem Herzen versprochen (habe), wenn er sie als seine Frau nach Salzburg brächte, dort eine neukomponierte Messe zur Aufführung zu bringen.“ Möglicherweise wurde das Werk am 26. Oktober 1783 in der Salzburger Peterskirche mit Constanze als Sopransolistin aufgeführt, konkrete Nachweise für eine solche Aufführung fehlen jedoch. Trotzdem ist die Messe wohl als eine Art Votivgabe für Constanze zu verstehen. Warum das Werk nicht fertiggestellt wurde, kann möglicherweise im Zusammenhang mit der Kirchenmusikreform Kaiser Josephs II. stehen, der ausufernde Kirchenmusik verboten hatte. Kyrie und Gloria der Messe arbeitete Mozart 1785 schließlich zu seiner Kantate „Davide penitente“ um.

Zur Produktion: In der zwischen dem 30. Juli und dem 2. August 2018 aufgenommenen Studioproduktion singt eine hochkarätige Solistenbesetzung, bestehend aus Christina Landshamer (Sopran), Anke Vondung (Mezzosopran), Steve Davislim (Tenor) und Tobias Berndt (Bariton). Solisten, BR-Chor und das Originalklang-Ensemble Akademie für Alte Musik Berlin wurden von Howard Arman geleitet.

Werkeinführung: Ergänzt wird die Aufnahme von Mozarts Messe in c-Moll von der CD Wege zur Musik, eine Werkeinführung von Markus Vanhoefer, gesprochen von Hans Jürgen Stockerl, Norman Hacker, Franziska Ball und Katja Schild.


Mehr erfahren zum Werk und seiner Rekonstruktion: detaillierte Werkeinführung und Interview mit Clemens Kemme.


rbb kulturradio (Astrid Belschner, 13. November 2018): „Der Chor beweist einmal mehr, dass er zu den besten Chören überhaupt gehört. So klingt er schlank geführt und beweglich, ausgewogen und homogen – und dennoch hat man als Zuhörer den Eindruck, als könne sich jeder Chorsänger voll entfalten. Außerdem hat der Chor eine große dynamische Bandbreite parat – vom leisesten, tragenden Pianissimo bis hin zum alles erfüllenden Fortissimo. Auch dieses Werk ist stilgerecht interpretiert worden – mit mozartscher Leichtigkeit und Esprit, aber auch mit der nötigen Tiefe.

Auch die Solisten überzeugen. Und es macht sich bezahlt, dass hier ein Spezialorchester für diese Musik begleitet: die Akademie für Alte Musik Berlin. Sie musiziert engagiert und temperamentvoll und gibt quasi den Pulsschlag an – zwingend, aber nicht aufdringlich.

Alles in allem: eine absolute Empfehlung!“


concerti.de (Dezember 2018): Vier Sterne. „Mozarts rekonstruierte Messe beeindruckt in der sorgfältig editierten Version von Clemens Kemme, klangfarbenfreudig interpretiert von einem bestens disponierten Ensemble.“

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