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Jansons dirigiert Mahlers Dritte (digitale Edition)

Eine bisher unveröffentlichte Aufnahme von 2010 mit BR-Chor, BRSO und Nathalie Stutzmann unter der Leitung von Mariss Jansons, langjähriger Chef der beiden Klangkörper: Mahlers "Dritte" stand auf dem Programm in einem Konzert in der Münchner Philharmonie im Gasteig, in dem sich der ausgewiesene Mahler-Kenner Jansons als Interpret von besonderer Tiefe erweist.

Dieser Konzertmitschnitt ist digital abrufbar auf allen gängigen Musikplattformen.

Gustav Mahler
Symphonie Nr. 3 d-Moll

Live-Mitschnitt aus der Philharmonie im Gasteig, 8. bis 10. Dezember 2010

Nathalie Stutzmann Alt

Tölzer Knabenchor

Ralf Ludewig | Choreinstudierung

Chor des Bayerischen Rundfunks

Michael Gläser | Choreinstudierung

Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks

Mariss Jansons

Dirigent

Digitale Veröffentlichung, BR-KLASSIK 900194

Die Aufnahme ist auf den gängigen digitalen Plattformen erhältlich, wie etwa bei Spotify, iTunes, Apple Music, Deezer, Amazon Music, Google Music, Youtube Music u.v.a., sowie auf den Klassik Spezial-Plattformen wie IDAGIO, primephonic sowie in der Naxos Music Library.

KURZINFO Mahlers Dritte Symphonie

Bis heute gilt die Dritte Symphonie Gustav Mahlers als eine der großartigsten und kraftvollsten Schöpfungen des spätromantischen Komponisten. Die mittlere jener drei Symphonien, die Texte aus der Gedichtsammlung „Des Knaben Wunderhorn“ von Clemens Brentano und Achim von Arnim vertonen, überragt die anderen deutlich an Ausmaß und Monumentalität, ist Mahlers längstes Werk und zählt zu den langen Symphonien der Romantik überhaupt.

Das symphonische Großwerk entstand über einen Zeitraum von vier Jahren, zwischen 1892 und 1896; Hauptschaffensperioden waren die Sommer der Jahre 1895 und 1896, die Mahler am Attersee verbrachte. Nachdem zuvor bereits einzelne Sätze der Symphonie aufgeführt worden waren, fand die Uraufführung der vollständigen Komposition am 9. Juni 1902 während des 38. Tonkünstlerfests in Krefeld statt. Mahler dirigierte die Städtische Kapelle Krefeld und das Gürzenich-Orchester Köln – ein aufsehenerregendes Ereignis und einer der größten Erfolge des Komponisten. Die Zeitgenossen zeigten sich tief beeindruckt. Zwischen 1902 und 1907 führte Mahler seine dritte Symphonie selbst weitere 15 Male auf.

Von den sechs gewaltigen Sätzen verlangt der langsame vierte neben dem großbesetzten Orchester ein Altsolo zur Ausführung von Zarathustras Nachtwandlerlied „O Mensch! Gib acht!“ aus Friedrich Nietzsches dichterisch-philosophischem Buch „Also sprach Zarathustra“, der kecke fünfte Altsolo, Knaben- und Frauenchor für das Lied „Es sungen drei Engel“ aus „Des Knaben Wunderhorn“.

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