Giuseppe Verdi: Attila

Ivan Repušić dirigiert Verdi! Auf „Luisa Miller“ und „I due Foscari“ folgt mit „Attila“ ein weiteres frühes Meisterwerk des italienischen Opernkomponisten. Ein Mitschnitt der konzertanten Aufführung aus dem Prinzregententheater von Ende 2019. In den Titelpartien: Ildebrando D‘Arcangelo und Liudmyla Monastyrska.

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Giuseppe Verdi
Attila

Opern in drei Akten

Liudmyla Monastyrska Sopran – Odabella
Stefano La Colla Tenor – Foresto
Stefan Sbonnik Tenor – Uldino
George Petean Bariton – Ezio
Ildebrando D’Arcangelo Bass – Attila
Gabriel Rollinson Bass – Leone

Chor des Bayerischen Rundfunks

Einstudierung: Stellario Fagone

Münchner Rundfunkorchester

Ivan Repušić

2 CDs, BR-KLASSIK 900330
Booklet: Deutsch / Englisch
Total time: 64’04 / 37’20


Zur Edition Ein Höhepunkt des Münchner Musiklebens erscheint bei BR-KLASSIK als Doppel-CD: Die konzertante Aufführung von Verdis Bühnenwerk „Attila“ wurde am 13. Oktober 2019 im Münchner Prinzregententheater im Rahmen der beliebten Sonntagskonzerte mitgeschnitten. Für authentisches Fluidum und vokale Klangpracht sorgen hervorragende Interpreten: Ildebrando D‘Arcangelo in der Titelpartie und Liudmyla Monastyrska an seiner Seite führen eine prominente Besetzung an.

Das Solistenensemble dieser Chor-Oper wird durch den Chor des Bayerischen Rundfunks stimmgewaltig ergänzt. Es spielt das Münchner Rundfunkorchester unter der Leitung von Ivan Repuŝić.

Das Werk Verdis frühes Meisterwerk „Attila“ ist – wie die vorausgegangenen „Nabucco“ und „I Lombardi“ – eine veritable Chor-Oper, die von der italienischen Einigungsbewegung begeistert aufgenommen wurde. Auch thematisch knüpft sie an die Bestrebungen des Risorgimento im zerrissenen Italien an. Die Textzeile „Avrai tu l’universo, resti l’Italia a me.” („Du magst das Universum haben, doch überlass’ Italien mir.“) wurde gleich von Anbeginn an begeistert aufgenommen und half mit, der Oper ihren Weg auf die Bühnen Italiens und Europas zu ebnen. Nicht nur das Publikum des von den Habsburgern regierten Venedig, an dessen Teatro La Fenice die Uraufführung erfolgte, verstand den Sinn dieser Worte. Kaum eine andere Oper Verdis wurde in Italien ähnlich euphorisch aufgenommen; im Ausland konnte das Werk freilich keine länger andauernden Erfolge verzeichnen, was auch an der extrem schwierigen Partie der Odabella gelegen haben dürfte.

Pressestimmen Die konzertante Aufführung (in italienischer Originalsprache) im Münchner Prinzregententheater brachte das Publikum zu einhelligem Jubel und wurde von der Fachpresse gleichermaßen enthusiastisch gelobt. Von einem „Sängerfest“ war wiederholt die Rede; die Stimmkultur wie die interpretatorischen Leistungen von Ildebrando D‘Arcangelo und Liudmyla Monastyrska wurden mit vielen bildhaften Adjektiven beschrieben. Der BR-Chor, hieß es, habe seiner Freude am theatralischen Effekt Ausdruck verliehen. Und immer wieder wurde der dramatische und dramaturgische Zusammenhang gewürdigt, den das Dirigat von Ivan Repušić herzustellen in der Lage war. Dieser „Attila“ ist ein echter Theater-Verdi: vital und wuchtig, feurig und höchst lebendig.

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