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Beethoven – Messe in C-Dur, op. 86

Die „kleinere Schwester“ von Beethovens „Missa solemnis“ ist keinesfalls ein Leichtgewicht: Beethovens C-Dur-Messe op. 86 entstand 1807 in der Nachfolge der großen späten Messen von Joseph Haydn und intensiviert die Verschmelzung von großer symphonischer Geste mit innigem musikalischem Glaubensbekenntnis. Ein Konzertmitschnitt aus der Münchner Philharmonie im Gasteig.
Mariss Jansons dirigiert Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks anlässlich seines 75. Geburtstages. Mit international renommierter Solistenriege: Genia Kühmeier, Gerhild Romberger, Maximilian Schmitt und Luca Pisaroni.

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Ludwig van Beethoven
Messe in C-Dur

op. 86

Leonoren-Ouverture Nr. 3

op. 72

Genia Kühmeier Sopran
Gerhild Romberger Alt
Maximilian Schmitt Tenor
Luca Pisaroni Bassbariton
Chor des Bayerischen Rundfunks (Einstudierung: Howard Arman)
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Mariss Jansons Leitung

CD, BR-KLASSIK 900170
Booklet: Deutsch / Englisch
Total Time: 60:20


Zum Werk: Die C-Dur-Messe, die erste der beiden Messvertonungen Beethovens, wirkt in ihrer subjektiv-bekenntnishaften Tonsprache ausgesprochen modern und zukunftsweisend und erschließt dem liturgischen Text ganz neue Ausdruckswelten. Sie ist keineswegs als Vorstufe zur „Missa solemnis“ zu verstehen, sondern ein eigenständiges Werk, das für die Weiterentwicklung der Messkomposition im 19. Jahrhundert Maßstäbe gesetzt hat. Ihre Neuartigkeit war dem Komponisten selbst bewusst: „Von meiner Messe wie überhaupt von mir selbst sage ich nicht gerne etwas, jedoch glaube ich, dass ich den Text behandelt habe, wie er noch wenig behandelt worden,“ äußerte Beethoven.

E. T. A. Hoffmann bewunderte an der C-Dur-Messe von 1807 „den Ausdruck eines kindlich heiteren Gemüts, das, auf seine Reinheit bauend, gläubig der Gnade Gottes vertraut und zu ihm fleht wie zu dem Vater, der das Beste seiner Kinder will und ihre Bitten erhört“. Im c-Moll-Abschnitt des „Agnus Dei“ vernahm er sogar „ein Gefühl der inneren Wehmut, die aber das Herz nicht zerreißt, sondern ihm wohltut, und sich, wie der Schmerz, der aus einer anderen Welt gekommen ist, in überirdische Wonne auflöst“.


Die Edition: Ergänzt wird die CD durch eine Aufnahme von Beethovens Leonoren-Ouvertüre Nr. 3 in einem Livemitschnitt aus dem Herkulessaal der Münchner Residenz vom 29./30. Januar 2004.

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