Stefanie Rückel

Stimmgruppe: Sopran


Leidenschaft hat viele Stimmen.

Eine davon ist Stefanie Rückel. Sie singt im Chor des Bayerischen Rundfunks. Lesen Sie hier, was Stefanie Rückel beim Singen besonders bewegt und was ihr auch sonst wichtig ist. Die Fragen stellte Sopranistin Diana Fischer, von Kollegin zu Kollegin.

Woher kommst Du?
Ich bin in Wangen, im schönen Allgäu, geboren und aufgewachsen.

Seit wann bist Du im BR-Chor?
Seit 1. September 1999.

Was hat Dich dazu gebracht, den Beruf der Sängerin zu ergreifen?
Nachdem ich als Kind Geige, Klavier und Schlagzeug gelernt habe und musikalisch in verschiedenen Orchestern spielte, entdeckte ich mit 17 Jahren durch ein Schulprojekt das Singen für mich. Während des Gesangstudiums sang ich dann erstmals im Chor und kleineren Ensembles. Diese neue Welt, die sich mir da eröffnete, hat mich total begeistert!

Was singst Du am liebsten? Hast Du ein Lieblingsstück?
Da möchte ich mich gar nicht festlegen. Das schöne in unserem Chor ist die große Bandbreite von kleinen Besetzungen für die Barockmusik über die große Chorsymphonik, von konzertanten Opern bis hin zur Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. Und nicht zu vergessen die vielfältige A-cappella-Literatur, die wir in unseren Chor-Abonnementkonzerten zur Aufführung bringen!

Mit welchem Komponisten aus der Gegenwart oder Vergangenheit würdest Du Dich gerne unterhalten?
Mit Bach und Mahler.

Was war Deine persönliche Sternstunde mit dem BR-Chor?
Das erste Highlight war, zu erfahren, dass ich das Vorsingen bestanden hatte! Im Lauf der Jahre gab es dann viele wundervolle Momente, die ich zu den musikalischen Sternstunden mit dem Chor zähle. Und das waren sowohl großartige Konzerte als auch atemberaubende Momente in einer einfachen Chorprobe …

Welches Musikstück würdest Du gerne einmal singen? Oder nochmals, weil es Dir so gut gefallen hat?
Neben einigen A-cappella-Stücken wie beispielsweise Schönbergs „Friede auf Erden“ oder das zauberhafte „O magnum mysterium“ von Morten Lauridsen bin ich immer voller Vorfreude, wenn ich das „Deutsche Requiem“ von Brahms oder Verdi-Requiem, oder auch Mahlers Zweite und Achte Symphonie auf dem Spielplan entdecke!

Dein Geheimtipp am Konzerttag für einen gelungenen Auftritt:
Ich würde im Idealfall ausschlafen und/oder Mittagsschlaf machen. Und viel trinken, also Wasser und Tee … aber ob das ein Geheimtipp ist?

Hast du neben dem Singen noch weitere Leidenschaften?
Meine freie Zeit verbringe ich am liebsten mit Lesen!

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Die Sopranistin Stefanie Rückel erhielt ihre erste musikalische Ausbildung an der Jugendmusikschule Württembergisches Allgäu in den Fächern Violine, Klavier und Schlagzeug. Erst nach dem Abitur entdeckte sie die Stimme als ihr „Instrument“ und nahm Gesangsunterricht bei Elisabeth Daiker.

Ein Jahr später begann Stefanie Rückel mit dem Gesangsstudium am Richard-Strauss-Konservatorium München bei Mariko Sugihara-Fabisch und Nikolaus Hillebrand. 1997 legte sie dort das Konzertexamen ab und zugleich an der Musikhochschule München das Pädagogische Diplom. Ein Aufbaustudium bei Karii Lövaas sowie Kurse bei Michael Schopper, Joshua Rifkin (Alte Musik), Donald Sulzen (Liedinterpretation) und Julie Kaufmann (Operninterpretation) runden ihre Ausbildung ab.

Als Mitwirkende verschiedener Vokalensembles wie etwa des Süddeutschen Kammerchores sammelte sie während des Studiums auch auf diesem Gebiet bereits Erfahrung. Als Solistin widmet sich Stefanie Rückel heute vorwiegend dem Oratorien- und Liedgesang, mit besonderer Vorliebe für das Werk von Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel.

Stefanie Rückel ist seit 1999 Mitglied im Chor des Bayerischen Rundfunks.

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