Kerstin Rosenfeldt

Stimmgruppe: Alt


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Leidenschaft hat viele Stimmen.

Lesen Sie hier, was Kerstin Rosenfeldt beim Singen besonders bewegt und was ihr auch sonst wichtig ist. Die Fragen stellte Sopranistin Diana Fischer, von Kollegin zu Kollegin.

Woher kommst Du, wo bist Du geboren?
Aufgewachsen in Franken. Geboren bin ich aber im Bayerischen Wald.

Seit wann bist Du im BR-Chor?
Seit 2013 habe ich meine Stelle. Davor war ich viele Jahre freiberuflich im Konzertchor.

Was hat Dich dazu gebracht, den Beruf der Sängerin zu ergreifen?
Bei der Berufsberatung vor dem Abitur riet man mir auf meinen Wunsch nach „etwas Kreativem“, doch Schreinerin zu werden. Das Singen lag mir aber deutlich mehr.

Was singst Du am liebsten? Hast Du ein Lieblingsstück?
Brahms und Dvořák. In der Chorliteratur ist das Brahms-Requiem mein Lieblingsstück, sowohl inhaltlich als auch musikalisch.

Mit welchem Komponisten aus der Gegenwart oder Vergangenheit würdest Du Dich gerne einmal unterhalten?
Ich denke, mit Mozart könnte es ein lustiger und unterhaltsamer Abend werden.

Was war Deine persönliche Sternstunde mit dem BR-Chor?
Als ich eine Solopartie in Tschaikowskys Oper „Pique Dame“ singen durfte.

Welches Musikstück würdest Du gerne einmal singen? Oder nochmals, weil es Dir so gut gefallen hat?
Im Chor freue ich mich immer über das Brahms-Requiem. Als Solistin würde ich mich gerne an die Altpartie im Verdi-Requiem heranwagen.

Dein Geheimtipp am Konzerttag für einen gelungenen Auftritt:
Spaß haben. Angstfrei musizieren. Im Augenblick sein.

Hast du neben dem Singen noch weitere Leidenschaften?
Im Sommer zum Klettern gehen am Fels, und im Winter Skitouren.

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Kerstin Rosenfeldt begann ihre sängerische Ausbildung nach dem Abitur an der Berufsfachschule für Musik in Bad Königshofen und setzte sie an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover fort.

Sie studierte Operngesang bei Norma Enns und Christiane Iven und schloss ihre Ausbildung 2003 erfolgreich mit dem Konzertexamen ab. Zudem absolvierte sie ihr Studium zur Diplom-Gesangspädagogin. Daneben war sie als Stimmbildnerin im renommierten Mädchenchor Hannover tätig und begann sich als Oratoriensängerin zu etablieren. Ihre Liebe zum Liedgesang vertiefte sie in den Liedklassen von Christian Schulte und Jan-Philip Schulze. Außerdem nahm sie an zahlreichen Meisterkursen teil, etwa bei Kurt Widmer und Carol Richardson-Smith.

Kerstin Rosenfeldt ist eine gefragte Interpretin im Bereich der Kirchenmusik, wo sie regelmäßig in Konzerten zu hören ist, u.a. mit den Altpartien in den Passionen und Kantaten von Bach, in Mendelssohns „Elias“, im Mozart-Requiem und im „Messiah“ von Händel. 2010 sang sie bei den Internationalen Händelfestspielen Göttingen. Regelmäßig gastierte sie mit Orchestern wie den Bamberger Symphonikern, Musica Alta Ripa, La Banda Augsburg, der Hannoverschen Hofkapelle und dem Sinfonieorchester Göttingen. Mit der Pianistin Nadine Schuster verbindet sie eine langjährige Zusammenarbeit. Als Duo treten sie in ganz Deutschland mit konzeptionellen Liederabenden auf, bei denen Lieder und Texte in stimmungsvollem Zusammenhang stehen.

Kerstin Rosenfeldt ist seit 2013 festes Mitglied im Chor des Bayerischen Rundfunks.

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