Andrew Lepri Meyer

Stimmgruppe: Tenor


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Leidenschaft hat viele Stimmen.

Lesen Sie hier, was Andrew Lepri Meyer beim Singen besonders bewegt und was ihm auch sonst wichtig ist. Die Fragen stellte Sopranistin Diana Fischer, von Kollegin zu Kollege.

Woher kommst Du, wo bist Du geboren?
Ich bin Wilmington/Delaware in den USA aufgewachsen. Studiert habe ich in Los Angeles, bevor ich nach Deutschland gegangen bin.

Seit wann bist Du im BR-Chor?
Ich bin fest im Chor seit September 2006.

Was hat Dich dazu gebracht, den Beruf desSängers zu ergreifen?
In der Schule hatte ich einen inspirierenden Musiklehrer. Er machte mir bewusst, dass ich eine Begabung zum Singen habe. Dennoch riet er mir strengstens ab, diesen Berufsweg einzuschlagen. Erst an der Uni entschied ich mich, ein Leben als Sänger zu versuchen. Mein Gesangslehrer dort hat mich sehr beeinflusst.

Was singst Du am liebsten? Hast Du ein Lieblingsstück?
Spätromantisches Chorrepertoire. Und als Solist singe ich gerne die Lieder von Francis Poulenc.

Mit welchem Komponisten aus der Gegenwart oder Vergangenheit würdest Du Dich gerne einmal unterhalten?
Benjamin Britten.

Was war Deine persönliche Sternstunde mit dem BR-Chor?
Schnittkes Konzert für Chor mit Peter Dijkstra.

Welches Musikstück würdest Du gerne einmal singen? Oder nochmals, weil es Dir so gut gefallen hat?
Schön wäre eine konzertante Aufführung von Brittens „Peter Grimes“.

Dein Geheimtipp am Konzerttag für einen gelungenen Auftritt:
Ruhe und viel trinken, auch Kräuter- und Ingwertee.

Hast du neben dem Singen noch weitere Leidenschaften?
Ich lese, schreibe, koche und male gern!

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Der aus Wilmington, Delaware (USA), stammende Tenor Andrew Lepri Meyer tritt auf Opern- und Konzertbühnen in den USA und Europa auf. Sein erstes größeres Engagement hatte er in der Rolle des Dr. Cajus in einer Produktion von Verdis „Falstaff“ am Tanglewood Music Center unter der Stabführung von Seiji Ozawa.

Seinen Master of Music erhielt er 2002 an der University of Southern California. Er lebt seit 2004 in München und verkörperte seither u.a. die Partie des Nemorino in Donizettis „L’elisir d’amore“, sowie Ernesto in „Don Pasquale“ und den Ferrando in Mozarts „Così fan tutte“. Ferner hat er die Rolle des Paulino in Domenico Cimarosas „Il matrimonio segreto“ mit der Kammeroper München gestaltet. Im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins war er als Hervey in Donizettis „Anna Bolena“ an der Seite von Edita Gruberova zu hören und trat im Münchener Gasteig als Normanno in Donizettis „Lucia di Lammermoor“ zusammen mit Diana Damrau und Joseph Calleja auf.

Seit 2006 ist er festes Ensemblemitglied im Chor des Bayerischen Rundfunks, wodurch sich ihm die Möglichkeit eröffnete, mit führenden Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt, Riccardo Muti und Mariss Jansons als Solist zusammenzuarbeiten. Zahlreiche CD-Einspielungen sowie Rundfunkproduktionen von Konzerten belegen seine solistische Vielseitigkeit.

Andrew Lepri Meyer kann darüber hinaus auf große Erfolge als Oratoriensänger verweisen und war zunächst auf das Werk Bachs spezialisiert, vor allem auf dessen Passionen. So sang er den Evangelisten und die Arien in der Eröffnungssaison der Walt Disney Concert Hall in Los Angeles in Bachs „Weihnachtsoratorium“, zusammen mit dem Los Angeles Master Chorale, dirigiert von Grant Gershon. Seit längerem deckt er aber auch die klassischen und romantischen Partien seines Fachs ab.

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