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Britten – War Requiem

Zum Gedenken an den 100. Geburtstag des großen englischen Komponisten Benjamin Britten führten BR-Chor und -Symphonieorchester unter Mariss Jansons das "War Requiem" auf – eine der erschütterndsten musikalischen Manifestationen des Pazifismus im 20. Jahrhundert.

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Das Leben des englischen Komponisten Benjamin Britten war von jeher geprägt von der Abscheu gegenüber Gewalt und seinem Gerechtigkeitssinn.

Britten, der im Mai 1942 den Dienst an der Waffe im Zweiten Weltkrieg verweigerte, begann 1960 mit den Planungen für ein Requiem, das dem Anlass – dem Gedenken an die Opfer des Krieges – und dem Ort – der grausam entstellten Stadt Coventry – in einzigartiger Weise angemessen sein sollte: ein „War Requiem“. Hier verschränkte er die klassischen Worte der Liturgie mit Gedichten des englischen Lyrikers Wilfred Owen, der, im Alter von gerade einmal 25 Jahren, in den letzten Tagen des Ersten Weltkriegs in Frankreich gefallen war. Das Ergebnis war eines der erschütterndsten musikalischen Manifestationen des Pazifismus im letzten Jahrhundert. Die Premiere des „War Requiems“ im Mai 1962 und die im Anschluss veröffentlichte Aufnahme wurden zu Brittens größtem Erfolg.

Benjamin Britten
War Requiem, op. 66

Emily Magee, Sopran
Mark Padmore, Tenor
Christian Gerhaher, Bariton
Max Hanft, Orgel
Tölzer Knabenchor
Chor des Bayerischen Rundfunks
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Dirigent: Mariss Jansons

2 CDs, BR-KLASSIK 900120