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Händel – Occasional Oratorio

WELT-ERSTEINSPIELUNG nach der Neuen Hallischen Händel-Ausgabe! Eine absolute Rarität: Händels „Occasional Oratorio“ in einer historisch fundiert
recherchierten Version und mit Originalinstrumentarium musiziert: Howard Arman leitet den BR-Chor und die Akademie für Alte Musik Berlin sowie eine stilsichere, englischsprachige Solistenriege. Das 1746 schnell, aber sorgfältig arrangierte und komponierte Oratorium vereint spätbarocke Klangentfaltung und viele bis heute beliebte Sätze aus anderen bekannten Werken Händels.

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Georg Friedrich Händel
Occasional Oratorio
Oratorium in drei Teilen, HWV 62

Julia Doyle, Ben Johnson, Peter Harvey

Chor des Bayerischen Rundfunks
Akademie für Alte Musik Berlin

Howard Arman

2 CDs, BR-KLASSIK 900520

Zum Werk: Händels so genanntes „Gelegenheitsoratorium“ entstand 1746 in unruhigen Zeiten. Wie schon Jahre zuvor als Opernimpresario war Händel nun auch als Oratorienveranstalter nahezu pleite. Gleichzeitig geriet König Georg II., der ihm eine großzügige Pension gewährt hatte, politisch und militärisch durch die Jakobiten unter Druck. Händel ergriff die „Gelegenheit“, dem Regenten und der ängstlichen Londoner Bevölkerung musikalischen Beistand zu leisten. Dabei bediente er sich großzügig bei eigenen Werken und stellte fast schon so etwas wie ein „Best of“ zusammen. Eifersüchtig zeterte der übergangene Messiah-Librettist Jennens, das Oratorium sei „ein Triumph über einen Sieg, der noch gar nicht errungen wurde“.