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Verdi – Messa da Requiem

Musikalisches Gebet, geistliche Oper, bilderreiche Vision des Jenseits und Drama des Jüngsten Tages - Giuseppe Verdis „Messa da Requiem“ ist vieles zugleich. Zunächst schrieb Verdi ein "Libera me" als Teil einer Gemeinschaftskomposition zum Gedenken an den 1868 verstorbenen Gioachino Rossini. Anlässlich des Todes des italienischen Nationaldichters Alessandro Manzoni erweiterte er 1874 seinen Teil des damals nicht aufgeführten Rossini-Requiems zur kompletten Totenmesse.

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Die große Bandbreite an fein ineinander gewobener musikalischer Emotion und Konstruktion, die im Requiem mit seinen aufpeitschenden Andeutungen des Jüngsten Gerichts, den zärtlich-lichten Jenseitsvisionen, seinem innigen Sologesang und den virtuosen Chorfugen zu finden ist, fügt Maestro Mariss Jansons mit „seinem“ Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks zu einem stimmigen musikalischen Ganzen. Die solistischen Partien gestalten Krassimira Stoyanova, Marina Prudenskaya, Saimir Pirgu und Orlin Anastassov. Die große, werkbestimmende Chorpartie ist dem Chor des Bayerischen Rundfunks in der Einstudierung seines ehemaligen Künstlerischen Leiters Michael Gläser anvertraut.

Giuseppe Verdi
„Messa da Requiem“

Krassimira Stoyanova, Sopran
Marina Pridenskaja, Mezzosopran
Saimir Pirgu, Tenor
Orlin Anastassov, Bass

Symphonieorchester und Chor des Bayerischen Rundfunks

Mariss Jansons, Leitung

Label und Aufnahme:
Live-Aufnahme: München, Philharmonie im Gasteig, 07.-11. Oktober 2013
BR-KLASSIK 900126