Wolfgang Klose

Stimmgruppe: Bass

Seine musikalischen Grundlagen erhielt Wolfgang Klose bei den Regensburger Domspatzen unter Domkapellmeister Georg Ratzinger durch zahlreiche Konzertreisen, Fernseh-, Rundfunk- und CD-Produktionen, sowohl chorisch als auch solistisch. Gesangsstudien bei Peter Wetzler, Michael Schopper sowie Hans und Ilse Hagen ergänzten häufige Einladungen zu chorischen und solistischen Auftritten mit dem Renner Ensemble Regensburg und den Deutschen Bachvokalisten. Außerdem nahm er an Meisterkursen bei Kurt Moll sowie an Konzerten und CD-Produktionen des Kammerchors Stuttgart unter Frieder Bernius teil.

Als festes Ensemblemitglied des Chores des Bayerischen Rundfunks trat Wolfgang Klose vielfach solistisch auf, u.a. im Münchner Herkulessaal der Residenz und in der Philharmonie im Gasteig. Dabei sang er unter der Leitung von Marcello Viotti, Arthur Fagen und Oleg Caetani in Puccinis „Gianni Schicchi“ sowie in Opernausschnitten von Rossini und Cilea. Darüber hinaus trat er als Hans Foltz in den „Meistersingern von Nürnberg“ mit Bernd Weikl (in der Rolle des Hans Sachs) sowie als Graf von Ceprano in Verdis „Rigoletto“ mit Vladimir Chernov als Rigoletto auf. Des Weiteren war er an einer CD-Einspielung von Vesselina Kasarova unter Leitung von Arthur Fagen beteiligt. Sein Repertoire umfasst die für tiefe Bässe gängige Literatur, wie etwa Bachs „Johannes-Passion“ und Dvoráks „Stabat mater“ , Rossinis „Petite messe solennelle“ und vieles mehr.

Besonders liegt Wolfgang Klose die Interpretation zeitgenössischer Musik am Herzen. So war in der Kritik zur Aufführung des Requiems von Mikis Theodorakis 1996 beim festlichen Abschlusskonzert der Europäischen Wochen im Dom zu Passau zu lesen: „Mit Wolfgang Klose (Bass) aus München hatten die Europäischen Wochen einen erstklassigen Solisten verpflichtet, der die anspruchsvolle Partie gesangstechnisch und ausdrucksmäßig brillant umsetzte.“

Wolfgang Klose ist seit 1998 festes Ensemblemitglied im Chor des Bayerischen Rundfunks.

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