Thomas Hamberger

Stimmgruppe: Bass

„Was lange währt, wird endlich gut …“, kann man zur Berufung von Thomas Hamberger in den Chor des Bayerischen Rundfunks im Januar 2008 sagen. Zuvor war er nämlich schon seit über 23 Jahren freiberuflicher Mitarbeiter im Ensemble. Dabei kommt das Angebot, eine halbe Bass-Stelle „fest“ zu übernehmen, seinen musikalischen Plänen sehr entgegen, nämlich neben dem (ihm enorm wichtig erscheinenden) Ensemblegesang seinen Weg als Solist im Oratorien- und Liedbereich weiterzuverfolgen.

In Bayreuth geboren, wuchs er in Rosenheim in einer von Musik geprägten Familie auf: der Vater Chorleiter, die Mutter Sopransolistin und alle drei Schwestern (auch solistisch) rudern mit im Boot des Kirchenchores. Während des Maschinenbaustudiums nahm er privat Gesangsunterricht und war in mehreren Ensembles auch als Paukist, hauptsächlich aber als Sänger aktiv. Als er nach Erreichen des Ing.-Diploms nicht sofort eine Stelle fand, sang er erfolgreich für den Konzertchor beim BR-Chor vor, und das „Schicksal“ nahm seinen Lauf …

Seit 1984 entwickelt sich langsam aber stetig eine Sängerkarriere, die ihn nicht nur in ganz Deutschland, sondern auch in viele Länder und bis Israel führt, wo er sein – ganz subjektiv – eindrucksvollstes Solo-Konzert erleben durfte, nämlich den „Elias“ von Mendelssohn ganz nah am Ort des Geschehens zu interpretieren. Ein ebenso bleibendes Erlebnis mit dem Chor des Bayerischen Rundfunks spielte sich in Israel ab: die Uraufführung von Pendereckis „Seven Gates of Jerusalem“ zur 3000-Jahr-Feier der Stadt.

Thomas Hamberger gehört dem Chor des Bayerischen Rundfunks seit 2008 als festes Mitglied an.

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